"Suite Cantabile" - Tullio Zorzet & Helga Pisapia

Datum: 
Sonntag, 15. November 2020 - 17:00
Ort: 
Tenne

Beethoven und Giulio Viozzi (1912-1984)

Suite cantabile haben die beiden italienischen Musiker aus Triest ihr Programm überschrieben. Im Mittelpunkt stehen die sieben Variationen von Beethoven über das Thema „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ aus der Zauberflöte von Mozart in ihrer Gegenüberstellung mit der Sonate für Violoncello und Klavier des zeitgenössischen Komponisten, Dirigenten und Pianisten Giulio Viozzi, der ebenfalls aus Triest stammt.

Darüber hinaus können sich die Konzertbesucher aber auch auf Werke von Brahms, Schumann, Rachmaninoff u.a. freuen.

Tullio Zorzet ist seit 1990 erster Solocellist im „Teatro Verdi Orchestra“ in Triest, wo er mit vielen wichtigen Dirigenten wie N. Marriner, G. Bertini, D. Oren und D. Renzetti spielte. Er studierte bei Libero Lana, dem Cellisten des berühmten „Trio di Trieste“. Anschließend perfektionierte er sein Können bei Rocco Filippini und bei Angelo.

Er hat Aufnahmen für den italienischen Radiosender RAI, Radio Slovena und im Bereich Diskografie für das deutsche Plattenlabel „Antes-Bella Musica“ (2 CDs mit Musik von A. Piazzolla), Rainbow Classics (Musik von Lennox Berkeley) und gemeinsam mit Helga Pisapia eine CD mit Cello-Kammermusik von Robert Schumann aufgenommen. Mit seinem Cello aus dem Jahr 1925 von Giovanni Cavani ist er sowohl als Solist als auch in verschiedenen Kammermusikensembles tätig.

Geboren an der Amalfiküste hat Helga Pisapia ihr Klavierstudium 1993 am Konservatorium von Salerno bei Prof. Giancarlo Cuciniello mit Auszeichnung abgeschlossen. Sie ergänzte ihre Studien bei M. M. Bertucci, A. Hintchev und M. Campanella, Schüler der Neapolitanischen Klavierschule von Maestro Vitale. 1997 erhielt sie das Diplom für Musikunterricht am Konservatorium von Salerno und 2003 die Aspirantur in Kunst, Musik und Performance an der Universität Triest.

Vor über 20 Jahren debütierte sie am Theater „Verdi“ in Salerno und konzertiert heute sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin in Konzertsälen in ganz Europa. Mit Tullio Zorzet nahm sie eine CD auf, die Robert Schumanns Werken für Klavier und Cello gewidmet war. 2014 spielte sie für den italienischen Regisseur Rodolfo Bisatti ein Chopin Nocturne für den Film „Die Grausamkeit des Meeres“ ein. Helga Pisapia organisiert das Internationale Kammermusikfestival „Concerti al Castello“ in den schönsten Schlössern von Friaul-Julisch Venetien, darunter dem Schloss Miramare in Triest, wo sie auch seit 2001 lebt.

Eintritt: 
19 €
Veranstalter: 
Förderverein Haus Siekmann e. V.